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SAMSTAG

Rock in Rio kehrt mit Regen und Muse „Rebellion“ zurück

74.000 Menschen wollen den ersten Tag von Rock in Rio nicht verpassen. Nach vier Jahren Pause, auch aufgrund der Pandemie, ist das Festival nun zurück und selbst der Regen hat diejenigen, die Muse besucht haben, nicht aufgehalten. Die Band von Matt Bellamy war an diesem ersten Tag Headliner und enttäuschte die Fans nicht. An einem Tag, der mit der ansteckenden Energie von Xutos & Pontapés begann, mit Liam Gallaghers Songs hin und her von Oasis und seiner Solokarriere fortfuhr und The National sogar auf die Mundo-Bühne brachte, endete Muse mit Rebellionsschreien. Mit Rebellion lass sie alle singenSie werden uns nicht kontrollieren. Wir werden gewinnenund es war Bellamy, der wie Zehntausende von Menschen, die ihn zur letzten Apotheose begleiteten, durchnässt war Cydonia Ritter der sich bei allen bedankte, dass sie „trotz Regen bei uns geblieben“ seien. Das Abschlussfeuerwerk am ersten Festivaltag tut danach gut.

WOCHE

Da Macron keine Mehrheit hat, stürzt Frankreich in Unsicherheit

Die Umfrage verhieß für Emmanuel Macron in der zweiten Runde der Legislatur nichts Gutes, aber die Realität war schlimmer. Ensemble!, eine Koalition, die die Partei des Präsidenten und ihre Verbündeten in der Mitte vereint, wählte 245 Abgeordnete, weit entfernt von 289 für eine absolute Mehrheit. Und, was die Polarisierung der französischen Gesellschaft bestätigt, steht auf dem zweiten Platz NUPES, dem sich France Insubmission, Jean-Luc Mélenchon (radikale Linke), Sozialist, Kommunist und Ökologe, mit 131 Sitzen anschloss. Aber die vielleicht größte Überraschung des Abends war die Nationale Einheit von Marine Le Pen, die von 8 auf 89 Abgeordnete stieg, das Endergebnis der republikanischen Front. Da die traditionelle Rechte (Republikaner) nicht bereit ist, eine Regierung mit 61 Abgeordneten zu unterstützen, wird es Macron sehr schwer fallen, seine Vorschläge umzusetzen, beginnend mit einer umstrittenen Anhebung des Rentenalters auf 65 Jahre. Frankreich geriet in Unsicherheit. Macron hat den Rücktritt von Premierministerin Elizabeth Borne vorerst abgelehnt, aber es bleibt abzuwarten, wie lange diese Regierung Bestand haben wird.

Ricarda Lange

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