BERLIN (DEUTSCHLAND), 21. Juni (dpa/EP) –
Die FIFA wird gemeinsam mit anderen Sportverbänden ihre Regeln für Transgender-Fußballer überarbeiten, bestätigte ein Sprecher des Weltfußballverbands am Dienstag gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa.
Der Internationale Schwimmverband (FINA) und die International Rugby League (IRL) haben in den letzten Tagen beschlossen, Trans-Athleten von Frauenveranstaltungen auszuschließen, und World Athletics könnte laut ihrem Präsidenten Sebastian Coe ebenfalls in ihre Fußstapfen treten.
Unterdessen teilte eine FIFA-Quelle der dpa mit, dass die Agentur „derzeit ihre geschlechtsspezifischen Zulassungsbestimmungen in Absprache mit Experten überprüfe“.
„Die FIFA berücksichtigt daher mehrere Interessengruppen (medizinische, rechtliche, wissenschaftliche/leistungsbezogene und Menschenrechte) sowie den IOC-Rahmen vom November 2021 zu Fairness, Inklusion und Nichtdiskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität und der sexuellen Variation“, bestätigte ein FIFA-Sprecher dpa.
Von der deutschen Agentur wurde berichtet, dass die FIFA „Fall für Fall“ prüfen werde, wobei das „klare Bekenntnis“ des von Gianni Infantino geleiteten Verbands „zur Achtung der Menschenrechte“ berücksichtigt werde.



Heute Morgen gab IRL bekannt, dass Transgender-Spieler nicht an Spielen der Frauenliga teilnehmen dürfen, „bis weitere Untersuchungen abgeschlossen sind, damit IRL eine formelle Transgender-Inklusionsrichtlinie umsetzen kann“.
Letzte Woche verschärfte die UCI die Transgender-Regeln für niedrigere Testosteronspiegel und die FINA kündigte diese Woche an, dass sie allen Transgender-Frauen, die die männliche Pubertätsphase durchlaufen haben, die Teilnahme an Frauenveranstaltungen verbieten und Kategorien für Athleten mit unterschiedlichem Geschlecht von Geburt an planen würde.
Schließlich bestanden sie von World Athletics darauf, dass sie sich dieses Jahr treffen würden, um die Angelegenheit zu besprechen. Nach ihren aktuellen Regeln benötigen Trans-Sportler bei bestimmten Tests niedrige Testosteronspiegel. „Wir haben immer geglaubt, dass die Biologie das Geschlecht übertrumpft, und wir werden unsere Vorschriften weiter überprüfen. Wir werden der Wissenschaft folgen“, sagte Coe der BBC zur Unterstützung der Entscheidung der FINA.



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