vDie Medien, von der Bild-Zeitung bis zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen der ARD, halten dies zunehmend nicht für einen Zufall, wie zunächst angenommen, sondern für eine bewusste oder gar politisch motivierte Tat.
Die Zeitung zitierte eine Ermittlungsquelle mit den Worten, dass in dem Auto, das eine Gruppe von Studenten angefahren hat, die die deutsche Hauptstadt besuchten, mehrere Schriften und Plakate mit Bezug zur Türkei gefunden wurden.
Bisher hat die Polizei darauf bestanden, alle Möglichkeiten zu prüfen, sei es ein Unfall, vielleicht verursacht durch ein Gesundheitsproblem, oder eine vorsätzliche Tat.
Mehrere deutsche Medien wiesen unter Berufung auf Polizeiquellen auf mögliche psychische Probleme des Fahrers des Fahrzeugs hin und verwiesen auf die Verwirrtheit des Mannes, als er von der Polizei festgenommen wurde.
Das tödliche Opfer war ein 51-jähriger Lehrer, der mit einer Gruppe von Schülern unterwegs war.
Der 29-jährige Mann, der Fahrer des Renault Clio seiner Schwester, versuchte zu fliehen, nachdem er in die Gruppe geprallt war und sein Auto gegen eine Scheibe gerammt hatte, wurde jedoch von Passanten festgehalten, bis die Polizei eintraf.
Insgesamt wurden zehn Personen verletzt, von denen sechs in sehr ernstem Zustand und drei weitere mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Die Absturzstelle liegt in der Nähe des Breitscheidplatzes, dem Platz, an dem der tunesische „Dschihadist“ Anis Amri im Dezember 2016 einen gestohlenen Lastwagen vorsätzlich auf einen beliebten Weihnachtsmarkt rammte und 13 Menschen aus verschiedenen Ländern tötete.
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